In fast jedem Haushalt gibt es sie: trockene Brotscherzerl, angeschnittene Zucchini und harte Käsereste. Oft landen diese Überbleibsel im Biomüll – völlig zu Unrecht, denn beim Reste-Kochen bilden solche Lebensmittel eine wertvolle Basis in neuen Gerichten.
So gelingt die Resteverwertung
Selbst Küchen-Neulinge müssen nicht zurückschrecken, denn bei dieser Form der Abfallvermeidung zählen Kreativität und Hausverstand. Wer anfangs Inspiration für die Reste-Küche braucht, dem helfen kostenlose Apps wie Restegourmet oder Zu gut für die Tonne! Nach Eingabe der vorhandenen Lebensmittel liefern die Apps passende Rezeptvorschläge. So behält man einen guten Überblick über seinen Vorrat und verbraucht Lebensmittel, bevor sie ungenießbar werden.
Haltbarkeit verlängern
Und was, wenn man einmal zu viel gekocht hat oder die Gemüseernte größer ausgefallen ist als gedacht? Ganz einfach: Fermentieren, Einmachen, Trocknen oder Einfrieren. Diese Methoden sind leichter umzusetzen, als man denkt. Wer sich einmal herantraut, entdeckt: Haltbarmachen ist nicht unnützes Wissen von gestern, sondern modernes Küchenwissen mit Zukunft – und ganz nebenbei noch eine wirksame Art, Lebensmittel vor dem Biomüll zu retten.